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Agentur beauftragen

Die richtige Social Media Agentur finden

Garantien, Billigpakete, lange Bindung: Woran du seriöse Anbieter erkennst, wie du Angebote vergleichst und wie du dich aufs Erstgespräch vorbereitest.

Woran erkenne ich eine gute Social-Media-Agentur?

An sieben Dingen: Sie fragt zuerst nach deinen Zielen, bevor sie über Beiträge spricht. Sie zeigt echte Beispiele aus ähnlichen Branchen. Du hast einen festen Ansprechpartner. Konten und Werbekonto bleiben dein Eigentum. Das Reporting zeigt Anfragen und Kosten pro Anfrage, nicht nur Likes. Leistungen, Laufzeit und Kündigung stehen schriftlich im Angebot. Und sie verspricht nichts, was niemand garantieren kann. Ein guter Test: Schau dir die eigenen Kanäle der Agentur an. Wer für sich selbst keinen überzeugenden Auftritt schafft, schafft es für dich eher nicht.

Woran erkenne ich eine unseriöse Social-Media-Agentur?

Vorsicht bei diesen Punkten: garantierte Followerzahlen oder Reichweiten, sehr niedrige Preise ohne klare Leistungsliste, Verträge über 12 Monate ohne Ausstieg oder Testphase, Anzeigen im Werbekonto der Agentur ohne deinen Zugriff, Berichte nur mit Likes und Impressionen, kein fester Ansprechpartner und Druck, sofort zu unterschreiben. Auch ein Warnsignal: Die Agentur fragt nicht nach deinen Zielen und Kunden, sondern schickt direkt ein Standardpaket. Seriöse Anbieter erklären offen, was sie tun, was es kostet und was sie nicht versprechen können.

Kann eine Agentur Follower, Reichweite oder Anfragen garantieren?

Seriös nicht. Den Algorithmus steuert allein die Plattform, und ob aus Aufmerksamkeit Kunden werden, hängt auch von Angebot, Preis und deiner Erreichbarkeit ab. Wer feste Followerzahlen garantiert, erreicht sie oft über gekaufte oder irrelevante Follower, die dir keinen Umsatz bringen. Seriös sind dagegen zugesagte Leistungen: Anzahl der Beiträge, Drehtermine, Reaktionszeiten, Reporting. Dazu gemeinsame Zielwerte, die regelmäßig geprüft werden, etwa Kosten pro Anfrage. Garantieren kann eine Agentur ihre Arbeit, nicht das Verhalten fremder Menschen.

Welche Fragen sollte ich einer Agentur vor der Beauftragung stellen?

Diese Fragen bringen dich weiter: Wer betreut mein Konto konkret und wie erreiche ich die Person? Welche Kunden aus meiner Branche oder Region habt ihr? Kann ich einen Beispielbericht sehen? Wem gehören Konten, Werbekonto und fertige Videos? Was ist im Preis enthalten und was kostet extra? Wie lang ist die Laufzeit und wie komme ich raus? Wie viele Korrekturschleifen sind dabei? Woran messen wir nach drei Monaten, ob es funktioniert? Antwortet eine Agentur darauf klar und ohne Ausweichen, ist das ein gutes Zeichen.

Wie vergleiche ich Angebote von mehreren Agenturen?

Vergleiche nicht den Monatspreis, sondern die Leistung dahinter. Schreib dir für jedes Angebot auf: Anzahl der Beiträge und Reels pro Monat, Anzahl der Drehtage, ob Schnitt, Texte, Veröffentlichung und Community-Management enthalten sind, ob Anzeigenbetreuung dabei ist, wie oft es einen Bericht gibt, dazu Laufzeit und Kündigungsfrist. Dann rechne den Preis pro fertigem Beitrag aus. Oft ist das teurere Angebot das günstigere, weil Dreh und Schnitt schon enthalten sind. Zwei bis drei Angebote reichen für einen guten Vergleich.

Muss die Agentur Erfahrung in meiner Branche haben?

Sie hilft, ist aber kein Muss. Wichtig wird sie in Branchen mit eigenen Regeln und Abläufen, etwa bei Praxen und bei Maklern mit ihrer Logik von Objekt- und Eigentümergewinnung. Dort spart Erfahrung Abstimmung und vermeidet Fehler. In anderen Branchen zählt mehr, ob die Agentur schnell versteht, wer deine Kunden sind und warum sie bei dir kaufen. Lass dir Beispiele zeigen, die deinem Betrieb ähneln, und frag, was dort konkret erreicht wurde. Bradfield Vision arbeitet vor allem für Immobilienmakler, Praxen und lokale Unternehmen.

Lass uns über dein Unternehmen sprechen.Kostenloses Erstgespräch, rund 20 Minuten, unverbindlich.

Kann mein Team einen Teil selbst machen und die Agentur den Rest?

Ja, dieses Hybridmodell ist verbreitet. Üblich ist folgende Aufteilung: Dein Team liefert spontane Einblicke aus dem Alltag, beantwortet Fachfragen und gibt Beiträge frei. Die Agentur übernimmt Strategie, Redaktionsplan, Drehs, Schnitt, Anzeigen und Auswertung. So bleibt der Kanal nah am Betrieb, ohne dass intern jemand Videoschnitt oder den Werbeanzeigenmanager lernen muss. Wichtig ist eine klare Absprache, wer was bis wann liefert und wer am Ende veröffentlicht. Welche Aufteilung zu dir passt, klären wir im Erstgespräch.

Ab wann lohnt sich eine Agentur für ein kleines Unternehmen?

Sobald drei Dinge zusammenkommen: Du hast ein Angebot, das sich gut zeigen lässt. Du kannst zusätzliche Anfragen auch annehmen. Und Social Media bleibt bei dir regelmäßig liegen, weil die Zeit fehlt. Wer es ernsthaft selbst macht, steckt laut Branchenangaben schnell 8 bis 12 Stunden pro Woche in Ideen, Dreh, Schnitt und Antworten. Rechne deinen eigenen Stundensatz dagegen. Nicht sinnvoll ist eine Agentur, wenn das Budget nur für ein oder zwei Monate reicht, denn Wirkung baut sich über mehrere Monate auf. Dann ist ein einzelner Drehtag der bessere Einstieg.

Kann ich eine Agentur erst testen, bevor ich mich länger binde?

Sinnvoll ist das. Übliche Wege sind ein einzelnes Projekt wie ein Drehtag, eine bezahlte Analyse oder eine kurze Mindestlaufzeit von etwa drei Monaten. Kürzer bringt wenig, weil sich in vier Wochen kaum beurteilen lässt, ob Inhalte und Anzeigen wirken. Skeptisch solltest du bei 12 Monaten Bindung ohne Ausstiegsmöglichkeit werden. Bei Bradfield Vision läuft die Zusammenarbeit ab 3 Monaten und ist danach jederzeit kündbar. Einzelne Projekte für Eröffnungen, Objekte oder Recruiting-Kampagnen sind nach Absprache möglich.

Wie bereite ich mich auf das Erstgespräch mit einer Agentur vor?

Mit fünf Punkten kommst du weit: 1. Dein Ziel in einem Satz, etwa mehr Eigentümeranfragen, neue Patienten oder Bewerbungen. 2. Wer deine besten Kunden sind und woher sie bisher kommen. 3. Was du schon probiert hast und was daran nicht lief. 4. Ein grober Budgetrahmen pro Monat. 5. Wer bei dir entscheidet und wer später Beiträge freigibt. Hilfreich sind außerdem zwei oder drei Profile, die dir gefallen. Mehr brauchst du nicht. Bei uns dauert das Erstgespräch rund 20 Minuten, ist kostenlos und unverbindlich.

Welche Vertragslaufzeiten und Kündigungsfristen sind bei Agenturen üblich?

Marktüblich sind Mindestlaufzeiten von drei bis sechs Monaten, manche Agenturen verlangen bei größeren Paketen zwölf Monate. Danach laufen Verträge meist monatlich oder quartalsweise weiter, mit Kündigungsfristen von einem bis drei Monaten. Achte auf automatische Verlängerungen: Wer die Frist verpasst, hängt schnell eine weitere Laufzeit fest. Drei Monate Mindestlaufzeit gelten als fair, weil sich Wirkung vorher kaum beurteilen lässt. Bei Bradfield Vision läuft die Zusammenarbeit ab 3 Monaten und ist danach jederzeit kündbar.

Wem gehören Werbekonto, Pixel und Kampagnendaten?

Sie sollten immer dir gehören. Richtig aufgesetzt liegen Facebook-Seite, Instagram-Konto, Werbekonto und Pixel in deinem eigenen Meta Business Portfolio. Die Agentur bekommt Partnerzugriff, kein Passwort. Endet die Zusammenarbeit, entfernst du den Partner in den Einstellungen, und Kampagnen, Zielgruppen und Daten bleiben bei dir. Läuft die Werbung dagegen im Konto der Agentur, verlierst du beim Wechsel die gesamte Historie und fängst bei null an. Frag deshalb vor dem Start, in wessen Konto geschaltet wird und wer die Rechnung von Meta bekommt.

Wie läuft ein Agenturwechsel ab, ohne dass etwas verloren geht?

In dieser Reihenfolge: 1. Im Vertrag die Kündigungsfrist nachsehen. 2. Vor der Kündigung sicherstellen, dass du selbst Admin aller Konten bist: Instagram, Facebook-Seite, Business Portfolio, Werbekonto, Pixel und Google-Profil. 3. Übergabe schriftlich anfordern: fertige Inhalte, Redaktionsplan, Vorlagen, Berichte und laufende Kampagnen. 4. Zugriffe der alten Agentur entfernen und Passwörter ändern. 5. Neue Agentur als Partner hinzufügen. Am besten überschneiden sich alte und neue Betreuung kurz, damit dein Kanal nicht wochenlang still steht.

Kann ich die Betreuung pausieren, etwa im Urlaub oder in der Nebensaison?

Das hängt vom Vertrag ab. Bei monatlichen Retainern ist eine Pause oft nur mit Vorlauf möglich, weil Kapazitäten fest eingeplant sind. Fachlich ist eine komplette Pause selten klug: Nach einigen Wochen ohne Beiträge sinkt die Reichweite und der Neustart kostet Zeit. Besser ist, vorzuproduzieren. An einem Drehtag entsteht Material für mehrere Wochen, das geplant online geht, während du im Urlaub bist. Für Betriebsferien oder ruhige Monate lässt sich der Umfang bei vielen Agenturen reduzieren. Was bei uns möglich ist, klären wir im Erstgespräch.

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